Web Design
Zum Namen
Eiche_stammlos

von Rekowski(y)
von Gynz-Rekowski
von Styp-Rekowski Krebs_2
von Wantoch-Rekowski
von Wrycz-Rekowski)

Die oben genannten Familien, deren gemeinsame Abstammung teilweise nicht erwiesen ist, deren Zusammenfassung aber, infolge des gemeinsamen Namens Rekowski(y), nach ihrem Stammsitz Rekow (Reckow, Rekowo), Kreis Bütow in Pommern, erfolgt, bilden den Grund des gemeinsamen, redenden Stammwappens, des roten Krebses (Rek = KrebRekowos), eine wappenmäßige Sippengemeinschaft.

Die Mitglieder der Familien von Rekowski benutzen allerdings ganz unterschiedliche Wappen, was geschichtlich nicht eindeutig zu erklären ist.

Charakteristisches Merkmal für die Namen des kaschubischen Adels ist die Zweigliedrigkeit (Doppelnamen). Die meisten Familien, besonders der Kleinadel, hatten außer dem Namen, der mit “ž-ski” endete, auch einen Beinamen, wie Wohnort, Wappencharakteristika, Übersetzung polnischer Namen ins Deutsche oder gar Spottnamen. Im Fall der Rekowski scheint der Beiname auf Vornamen zurückführbar zu sein.

Die Namensendung “-ski” weist auf eine territoriale Ableitung hin, das heißt, sie bezeugt die Herkunft einer Familie. Stammte eine zu benennende Familie aus Rekowo, so wäre die namentliche Ableitung “Rekowski” - also jemand aus Rekowo (Fritz aus Rekowo = Fritz Rekowski). Die Namenspartikeln “ski” und “cki” gelten auch als Merkmale polnischer Adelsnamen, sprachlich und sinngemäß dem deutschen “von” und dem französischen “de” entsprechend. Sie waren außerdem ursprünglich mit Grund- und Bodenbesitz verbunden.

In der Zeit der polnischen Teilung pflegten manche Familien ihre Namen in Preußen und Österreich sowohl deutsch als auch polnisch zu führen. Die Grafen von Bnin nannten sich zum Beispiel Bninski; die Familie von Kuczkow zeichnete deshalb manchmal auch mit Kuczkowski. Es kam vor, dass deutsche Behörden polnische Adelsnamen mit dem deutschen “von” schmückten, obschon sie bereits das gleichwertige polnische “-ski” führten: In einer bestimmten Zeit benutze man zu einem offiziellen adeligen Namen das Wort von. Es war ein besonderes ZeiOrtsschild Rekowochen für Privilegien (“von Wantoch Rekowski”).

-----------------------------------------------------------

Rekowo

Rekowo ist ein Urlaubsort, der 11 km südlich von Bütow zwischen malerischen Moränenhügeln und vier Seen liegt. Das Dorf hat seinen Namen wahrscheinlich vom kaschubischen Wort „reki“, das heißt „Krebs“, erhalten, der in den Seen und Bächen reichlich vorkam. Aber auch das polnische Wort „rak“ (Krebs) könnte namengebend für Rekowo gewesen sein.

Rekow (1437), Rakowo (1598), Recow (1618), Rekowo (1686).

Die erste schriftliche Erwähnung des Ortes findet sich 1437 in den Dokumenten des Deutschen Ordens. Damals war Rekowo im Besitz der pommersch-kaschubischen Ritterschaft. Als Adelsdorf bekam der Ort Deutsches Recht und wurde verpflichtet, auf Anforderungen des Hochmeisters einen gut ausgerüsteten Ritter bereitzustellen, wenn zu einem Kriegszug gerufen wurde.

Zu weiteren Abgaben an die Kreuzritter gehörte die Lieferung von 8 Hühnern und eine Steuer von 1 ½ preußischen Münzen pro Jahr.

Rekowo war Stammsitz der pommersch-kaschubischen Geschlechter: Obrach, Darzek, Darzen, Gyncz, Styp, Wantoch, Wrycz oder Wrycza, die sich nach ihrem Dorf Rekowski nannten.

Am 15. Mai 1615 gab der pommersche Herzog Franz I. den Familien Styp, Wrycza, Wantoch und Mrozek 30 Lan Erde und das Fischereiprivileg, dafür mussten sie Hilfe beim Bau oder der Ausbesserung von Burgen und Militärdienst leisten, aber auch Steuern bezahlen.

 

[Willkommen] [Wozu Verband?] [Lehensbrief] [Wappen] [Zum Namen] [Kaschubei] [Literatur] [Interessantes] [Gesucht!] [Intern] [Kontakt]

Styp-Rekowski(y)

Stcol Kopie

Wantoch-Rekowski(y)

Wacol Kopie

Wrycz-Rekowski(y)

Wrcol Kopie

Gynz-Rekowski(y)

Gycol Kopie